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Das Hotel Nacional de Cuba und seine Geschichte

Havanna © Jens Hilberger - Fotolia.com

Havanna © Jens Hilberger - Fotolia.com

Das Hotel Nacional de Cuba ist ein historisches Luxus-Hotel an der Ufermauer Malecón in Havana. Von dem berühmten New Yorker Architektenbüro McKim, Mead and White in einem vielschichtigen Stil-Mix entworfen, wurde es 1930 eröffnet, als das Land vor dem Embargo der Vereinigten Staaten gegen Kuba noch ein beliebtes Reiseziel von Urlaubern aus den USA war. Das Hotel umfasst 457 Zimmer, 16 Suiten und acht Stockwerke. Zahlreiche Berühmtheiten haben schon im Hotel Nacional de Cuba residiert, unter anderem Frank Sinatra, Ava Gardner, Buster Keaton, John Wayne, Marlene Dietrich, Marlon Brando und Ernest Hemingway. 

1933 wurde es – nach Batistas Coup gegen die Übergangsregierung – zum Schauplatz einer Belagerung, die die kubanischen Armee-Offiziere, die beim Umsturz von Machado eine entscheidende Rolle gespielt haben, gegen die Unteroffiziere aufgespielt hat, die Batista unterstützten.

Im Dezember von 1946 fand im Hotel ein berüchtigter Mafia-Gipfel statt, dem im Film “Der Pate 2″ ein historisches Denkmal gesetzt wurde. Bei der sogenannten Havana Konferenz trafen die Cosa Nostra, die ursprünglich sizilianische Mafia, und die Mafia der Vereinigten Staaten aufeinander, um wichtige Strategien, Regeln und geschäftliche Interessen zu diskutieren. Die Entscheidungen, die hier getroffen wurden, haben noch Jahrzehnte nach der Konferenz Einfluss auf die kriminellen Familien in den USA gehabt.

Trotz seiner turbulenten Geschichte ist das Hotel immer noch beliebt. Die Mafia-Legenden hallen jedoch immer noch nach. Doch wer das echte italienische Lebensgefühl kennenlernen möchte, fernab alter Mafia-Legenden und dem verblichenen Glanz Havannas, der muss zurück nach Italien, am besten in die Hauptstadt Rom und sollte ein Hotelzimmer in der ewigen Stadt buchen.

Geschichte Kubas: Die Kuba-Krise

Im Oktober 2012 ist es nunmehr 50 Jahre her, dass die Welt vor einem erneuten Atomkrieg stand. Die sogenannte Kuba-Krise im Jahr 1962 hatte den Kalten Krieg zu einer neuen und erschreckenden Qualität geführt, so dass ein atomarer Kriegsausbruch ernsthaft zu befürchten war. Die beiden Weltmächte USA und UDSSR standen sich in einem ernsten Konflikt gegenüber und waren bereit, für ihre Interessen auch vor der Nutzung von Atombomben nicht zurückzuschrecken. Die eigentliche Kuba-Krise erstreckte sich über 13 Tage hinweg und wurde durch die Stationierung von sowjetischen Langstreckenraketen auf Kuba ausgelöst, wodurch sich die USA unmittelbar bedroht fühlte und Gegenmaßnahmen vorbereitete. Das sollte aber nur der Tropfen sein, der das Fass fast zum Überlaufen gebracht hatte.

Tatsächlich zeichnete sich dieser “Showdown” längerfristig ab: als Weltmächte aus dem zweiten Weltkrieg hervorgegangen, konnten beide Nationen nicht unterschiedlicher sein. Kapitalismus trifft auf Sozialismus, Demokratie auf Einheitsstaat. Die Überlegenheit des einen Systems über das Andere sollte insbesondere durch die neuen Waffentechnologien demonstriert werden. So begann das Wettrüsten: nukleare Langstreckenraketen und Mittelstreckenraketen wurden installiert. Die Mächte kamen sich Schritt für Schritt näher. So wurde im April 1962 amerikanische Thor- und Jupiter Mittelstreckenraketen mit nuklearen Sprengkopf in der Türkei einsatzbereit gemacht. Daraufhin begann die die Operation Anadyr der UDSSR, die in 183 Schifffahrten mit 86 Schiffen etwa 42.000 Soldaten und 230.000 Tonnen Militärausrüstung nach Kuba brachte, darunter auch atomare Mittelstreckenraketen. Die Drohkulisse wurde immer deutlicher und wurde spätestens als ernst von Seiten der USA angesehen, als US-Spionageflugzeuge den Bau von Abschussrampen für Lang- und Mittelstreckenraketen dokumentierten. Weitere Aufklärungsflüge bestätigten die unmittelbare Bedrohung.

Dem überlegten Handeln des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy ist es zu verdanken, dass sich die atomare Bedrohung nicht zu einem Atomkrieg entwickelte. Trotz Erstschlag- und Gegenschlagszenarien, die ihm durch verschiedene Berater nahegelegt wurden, entschied sich Kennedy für Zurückhaltung, Verhandlung und Kompromissbereitschaft.

Jamaika

© Jürgen Priewe - Fotolia.com

© Jürgen Priewe - Fotolia.com

Inzwischen hat sich Jamaika zu einem der beliebtesten Reisezielen entwickelt. Das ganze Jahr über zieht es immer mehr und neue Besucher auf die Insel.

Jamaika, die drittgrößte Insel der Großen Antillen liegt am Nordrand der karibischen Platte und 145 Kilometer südlich von Kuba. Der Jamaica Channel trennt sie von den Staaten Haiti und Dominikanische Republik. Mit einer Länge von 235 Kilometern und einer Breite zwischen 35 und 82 Kilometern hat die Hauptinsel eine Fläche von 10.991 Quadratkilometern. Neben der Hauptinsel und den Pedro Cay umfasst das Staatsgebiet von Jamaika auch die 60 Kilometer vor der Westküste gelegene Inselgruppe Morant Cays.

Einige Fakten über die Entstehung Jamaikas sind unbekannt oder umstritten. Eine weit verbreitete Theorie besagt, dass der westliche Teil Jamaikas und die Blue Mountains im Osten eigentlich in verschiedenen Regionen entstanden und erst vor etwa acht Millionen Jahren zusammengetroffen sind.

Der Osten der Insel wird von den Blue Mountains geprägt. Dabei handelt es sich um eine Bergkette, die sich auf einer Länge von rund 100 Kilometern von Nordwesten nach Südosten erstreckt und zahlreiche Ausläufer nach Norden und Süden hat. Auch der höchste Punkt der Insel, die 2256 Meter hoch gelegene Blue Mountain Peak, ist hier zu finden.

Viele kurze Flüsse durchziehen die Insel. Wegen der Lage der Gebirge fließen sie meistens in Richtung Norden oder Süden. Während der Regenzeiten schwankt die Menge des von ihnen geführten Wassers stark. Wegen dem meist weichen Gestein kann es vorkommen, dass die Flüsse ihren Lauf leicht ändern oder aber über längere Strecken unterirdisch verlaufen. Der Black River wird als längster Fluss Jamaikas bezeichnet. Er ist über 53,4 Kilometer lang und ist mit kleinen Booten sogar schiffbar. Eigentlich aber ist der Rio Minho mit 92,6 Kilometern der längste Fluss auf der Insel. 

Jamaika hat ein tropisches Klima. Im Jahresverlauf gibt es kaum Temperaturunterschiede. In Kingston zum Beispiel beträgt die mittlere Monatstemperatur im Januar 25 °C und im Juli 27 °C. Im zentralen Hochplateau ist die Temperatur rund drei Grad geringer.

Mexico, D.F.

Mexiko gehört mit etwa 110 Millionen Einwohnen zu den 15 bevölkerungsreichsten Ländern der Welt. Davon leben allein 23 bis 25 Millionen Menschen in der Hauptstadt Mexiko-Stadt, die zu den größten Städten weltweit zählt. Allerdings gibt, wie in fast jeder Mega-City, einen Unterschied zwischen der Einwohnerzahl der im Stadtkern lebenden Menschen und dem Ballungsgebiet von Mexiko-Stadt.
Die offizielle Bezeichnung der mexikanischen Hauptstadt lautet México, D.F. und ist im Grunde mehr als ein Bundesbezirk, als eine Stadt zu verstehen. Im Stadtkern selbst leben etwa 8 Millionen Einwohner. Dennoch wird in den meisten Fällen umgangssprachlich von Mexiko-Stadt gesprochen, die neben dem Stadtkern, den Bundesdistrikt und den gesamten Ballungsraum mit einschließt. Mexiko-Stadt liegt 2000 Meter über dem Meeresspiegel, wobei der höchste Punkt bei etwa 3937 Metern, dem Berg Ajusco, zu finden ist.
Mexiko ist ein gefragtes Urlaubsland, wobei vor allem die 10.000 Kilometer traumhafte Strände und Buchten gefragt sind, besonders im Tourismusgebiet Cancún. Auch der kulturelle und naturverbundene Hintergrund lockt viele Besucher ins Land, die sagenumwobene Kultur der Maya und Azteken, die Regenwälder und Vulkane lassen jährlich knapp 20 Millionen Touristen nach Mexiko kommen. Daneben ist auch Mexiko-Stadt eine Reise wert, die schon beim Anflug einen gewaltigen Eindruck hinterlässt. In der Stadt treffen Moderne und Antike aufeinander, aber auch die Erste und die Dritte Welt. In Mexiko-Stadt geht die Schere zwischen arm und reich weit auseinander, wodurch in den vergangenen Jahren immer wieder das Problem der hohen Kriminalität in den Vordergrund gerückt ist. Gerade bei Besuchen in der Hauptstadt wird immer wieder zur Vorsicht aufgerufen, obwohl die Kriminalitätsrate mit denen anderer Städte Mittel- und Südamerikas vergleichbar ist. Dennoch sollten Reisende nicht unbedarft die Faszination Mexiko-Stadt genießen, aber fehlen darf ein Besuch auf keinen Fall!

Paypal vs Kuba
Paypal, Quelle: jeanxtof/Flickr.com

Paypal, Quelle: jeanxtof/Flickr.com

PayPal boykottiert Kuba – eine einstweilige Verfügung gegen Paypal wurde eingereicht.

Aufgrund des US-amerikanischen Handelsembargo gegen Kuba boykottiert der Zahlungsabwickler PayPal den pekuniären Verkehr mit der Insel.

Dieser Boykott trifft besonders Kuba-Importeure, die kubanische Ware in die ganze Welt verkaufen. So beispielsweise der Online-Spirituosenhändler „bardealer.de“. Ihm ist es nicht mehr möglich kubanischen Rum in Kuba einzukaufen, da er die Hersteller, durch PayPals Zahlungsstopp, nicht mehr bezahlen kann. Betreiber solcher Shops wurden aufgefordert, sämtliche kubanische Artikel aus ihrem Sortiment zu streichen. Um sich gegen den Boykott zu wehren initiierte bardealer.de einen Gegenangriff. Per einstweiliger Verfügung soll ein weiterer Zahlungsverkehr mit Kuba schnellstmöglich erwirkt werden. Sie wollen, dass die Kontosperre von PayPal wieder aufgehoben wird.

Das Handelsembargo zwischen den USA und Kuba besteht bereits seit 1962. Ursprünglich hatte das Embargo offiziell das Ziel, Castros Unterstützung revolutionärer Bewegungen in Lateinamerika zu unterbinden, die sowjetische Militärpräsenz auf Kuba zu verhindern, den Rückzug kubanischer Truppen aus Afrika zu erzwingen und die Situation der Menschenrechte in Kuba zu verbessern. Nach dem Ende der Sowjetunion waren jetzt quasi drei der vier Gründe von selbst geregelt, lediglich die Ächtung der Menschenrechte wurde nun als Vorwand zur Aufrechterhaltung des Embargos genutzt. Heute weiß man, es ging darum, die Castro-Regierung zu stürzen.

Der frisch ins Amt gewählte US-Präsident Barack Obama hob im April 2009 die Beschränkungen für Reisen und Geldüberweisungen von Exilkubanern nach Kuba auf und erlaubte Telefondienstleistungen US-amerikanischer Unternehmen mit und in Kuba.

Ob PayPal in absehbarer Zeit auf die Kontensperre verzichten wird und somit auf die Forderungen der Betroffenen eingeht ist bislang nicht bekannt. Dass der Zahlungsabwickler an Ansehen verlieren wird allerdings umso offensichtlicher.

50 Jahre Schweinebucht

In Kuba gab es Grund zu feiern. Anlass war der 50. Jahrestag der fehlgeschlagenen US-Invasion in der Schweinebucht. So kann die Bevölkerung dank diesem Sieg von früher immer noch behaupten, dass man von der USA nicht abhängig sei und einen eigenen Staat habe. Dank dem Sozialismus der dort herrscht kann man auf Werbeplakate mit Aufschriften wie “Luxusmarken finden Sie hier” verzichten und hat keinen Konkurrenzkampf in der Wirtschaft, was sicherlich entspannend ist. Doch dies hat natürlich auch alles seinen Nachteil, was auch Raul Castro bei dem Parteitag nicht verschweigen wollte.

So machte er deutlich, dass Kuba zu viele Probleme hätte, welche in den letzten Jahren einfach ignoriert wurden und nun immer größer geworden sind und endlich angepackt werden müssten. Sehr großer Schritt war dabei die Ankündigung Castros, dass man in Kuba die Regierungszeit beschränken sollte, und dort jemand nur noch in zwei Amtszeiten je 5 Jahre an der Macht sein dürfte. So überrascht der Bruder von Fidel damit sicherlich einige Beobachter und wird damit auch zeigen, dass ihm ein Aufschwung wichtig ist. So kritisierte er vor allem, dass es problematisch sei die ganze Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen, was man unbedingt ändern müsste, da dies nicht mehr der aktuellen Zeit entsprechen würde.

Auch vor Ort war die Witwe und letzte First-Lady der DDR Margot Honecker. So wie sie es gewohnt war stand sie oben auf einer Bühne, während der führende Staatsmann dem Volk zuwinkte. Nur dass es dieses Mal nicht ihr Mann war, sondern Raul Castro. Schauplatz der Feier war im übrigen natürlich die Hauptstadt Havanna.

Havanna (cubareisen24.de)

Havanna (cubareisen24.de)

Man darf gespannt sein inwiefern Frau Honecker noch weiter bei solchen Paraden zu sehen sein wird und ob sie ihre Ansichten zur DDR jemals ändern wird.

Das kurze Leben der Amy Winehouse

Amy Winehouse, Foto: proline00_flickr

Sie lebte ein kurzes, rasantes Leben zwischen der Musik und den Drogen, am Ende siegte die Sucht, Amy Winehouse wurde nur 27 Jahre alt. Doch die britische Soulsängerin ist bei weitem nicht die erste die den Kampf gegen Alkohol und Drogen verloren hat und wird wohl leider auch nicht die letzte sein. Doch was ist es was Musik, Kunst und die Drogen so unzertrennlich macht?

Zum einen ist es wohl der Mythos des Genies. Der Wahnsinn liegt dicht dabei und solch einen Sinneszustand erreicht man absichtlich nur mit Alkohol oder anderen Rauschmitteln. Und Beispiele wie Amy Winehouse, Schauspieler Heath Ledger oder der Modeschöpfer Alexander Mc Queen waren Genies in ihrem Metier. Sie lebten ihre Kreativität zum Teil noch mehr mit Hilfe der Drogen aus oder versuchten mit ihrem VIP-Status besser klarzukommen , doch war es das wert? Ausgelöscht in so jungen Jahren.

Doch es sind ja nicht nur die Stars, jeden Tag sterben Menschen auf ähnliche Weise ohne dass es jemand mitbekommt.Aber gerade bei den berühmten Persönlichkeiten fasziniert es uns so stark, man fühlt sich abgeschreckt und empört, kann aber auch nicht wegschauen. Es ist ein Teufelskreis, eben so wie es zu Lebzeiten für Amy Winehouse war. Der Drogenexzess wurde zu einer Art Spektakel, dem der Schwanengesang folgte. Sie nahm Drogen um Schmerz zu kompensieren und diesen für die Öffentlichkeit in brillante Musik zu verwandeln. Ein fataler Weg.

Kategorie: Nachrichten aus Kuba  Schlagwörter: , ,  1 Kommentar
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