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Geschichte: Die Anfänge Kubas

Havanna © Bernd Ege - Fotolia.com

Havanna © Bernd Ege - Fotolia.com

Cuba ist eine karibische Insel, nur knapp 100 Kilometer von Florida entfernt. Christoph Columbus hat sie einst entdeckt, als er einen neuen Seeweg nach Indien finden wollte. Das war natürlich nicht Indien, aber das wusste Christoph Columbus natürlich nicht. Daher taufte er die dort lebenden Ureinwohner “Indios”. Die Hauptstadt Havanna ist weltberühmt. Am berühmtesten wohl wegen des Havanna-Club Rums und Hemingway. Aber auch wegen seiner tollen Zigarren, die jedem Liebhaber des würzigen Rauchwerks das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Dass Kuba so einzigartige Zigarren produziert, hat geschichtliche Hintergründe. Immerhin waren die Kubaner schon immer ein Bollwerk der Tabakproduktion. Kein Kubaner, der was auf sich hält, versäumt es, zu besonderen Gelegenheiten eine “Cubanische” zu paffen.

Doch mit Diego Velázquez begann 1510 die spanische Besatzung Kubas, und damit gleichzeitig auch die Unterdrückung. Damals hatten die Einwohner Kubas den modernen Waffen ihrer Peiniger nicht viel entgegenzusetzen und eine kleine Gruppe von 300 Mann sollte ausreichen, 200.000 Kubaner zu unterjochen. Es folgte die Zeit, in der Kuba der weltgrößte Zuckerproduzent war. Man brauchte mehr Menschen, die sich zum Zwecke der Zuckerplantagenarbeit versklaven lassen und holte sich junge, bärenstarke Menschen aus Afrika. Daher ist noch bis heute die Mischung aus Afrikanern und Lateinamerikanern bezeichnend für Kuba. Auch in Sachen ihrer Religion, die eine Art Pottpourri aus afrikanisch-polytheistischen Götzenkultus und spanischem Erzkatholizismus darstellt.

Heute ist Kuba ein beliebtes Urlaubsziel. Man merkt zwar noch immer den stetig abebbenden Einfluss des Kommunismus. Aber natürlich haben die USA auch hier schon so weit ihren Einfluss geltend gemacht, dass davon kaum noch die Rede ist. Fidel Castro hat wohl nur noch als eine Art Kultfigur eine gewisse Bedeutung, der für ein politisches Theorem steht, das aus heutiger, westlich geprägter Sicht so abwegig und fern scheint, dass man nur darüber schmunzeln kann.

 

Geschichte Kubas: Die Kuba-Krise

Im Oktober 2012 ist es nunmehr 50 Jahre her, dass die Welt vor einem erneuten Atomkrieg stand. Die sogenannte Kuba-Krise im Jahr 1962 hatte den Kalten Krieg zu einer neuen und erschreckenden Qualität geführt, so dass ein atomarer Kriegsausbruch ernsthaft zu befürchten war. Die beiden Weltmächte USA und UDSSR standen sich in einem ernsten Konflikt gegenüber und waren bereit, für ihre Interessen auch vor der Nutzung von Atombomben nicht zurückzuschrecken. Die eigentliche Kuba-Krise erstreckte sich über 13 Tage hinweg und wurde durch die Stationierung von sowjetischen Langstreckenraketen auf Kuba ausgelöst, wodurch sich die USA unmittelbar bedroht fühlte und Gegenmaßnahmen vorbereitete. Das sollte aber nur der Tropfen sein, der das Fass fast zum Überlaufen gebracht hatte.

Tatsächlich zeichnete sich dieser “Showdown” längerfristig ab: als Weltmächte aus dem zweiten Weltkrieg hervorgegangen, konnten beide Nationen nicht unterschiedlicher sein. Kapitalismus trifft auf Sozialismus, Demokratie auf Einheitsstaat. Die Überlegenheit des einen Systems über das Andere sollte insbesondere durch die neuen Waffentechnologien demonstriert werden. So begann das Wettrüsten: nukleare Langstreckenraketen und Mittelstreckenraketen wurden installiert. Die Mächte kamen sich Schritt für Schritt näher. So wurde im April 1962 amerikanische Thor- und Jupiter Mittelstreckenraketen mit nuklearen Sprengkopf in der Türkei einsatzbereit gemacht. Daraufhin begann die die Operation Anadyr der UDSSR, die in 183 Schifffahrten mit 86 Schiffen etwa 42.000 Soldaten und 230.000 Tonnen Militärausrüstung nach Kuba brachte, darunter auch atomare Mittelstreckenraketen. Die Drohkulisse wurde immer deutlicher und wurde spätestens als ernst von Seiten der USA angesehen, als US-Spionageflugzeuge den Bau von Abschussrampen für Lang- und Mittelstreckenraketen dokumentierten. Weitere Aufklärungsflüge bestätigten die unmittelbare Bedrohung.

Dem überlegten Handeln des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy ist es zu verdanken, dass sich die atomare Bedrohung nicht zu einem Atomkrieg entwickelte. Trotz Erstschlag- und Gegenschlagszenarien, die ihm durch verschiedene Berater nahegelegt wurden, entschied sich Kennedy für Zurückhaltung, Verhandlung und Kompromissbereitschaft.

Paypal vs Kuba
Paypal, Quelle: jeanxtof/Flickr.com

Paypal, Quelle: jeanxtof/Flickr.com

PayPal boykottiert Kuba – eine einstweilige Verfügung gegen Paypal wurde eingereicht.

Aufgrund des US-amerikanischen Handelsembargo gegen Kuba boykottiert der Zahlungsabwickler PayPal den pekuniären Verkehr mit der Insel.

Dieser Boykott trifft besonders Kuba-Importeure, die kubanische Ware in die ganze Welt verkaufen. So beispielsweise der Online-Spirituosenhändler „bardealer.de“. Ihm ist es nicht mehr möglich kubanischen Rum in Kuba einzukaufen, da er die Hersteller, durch PayPals Zahlungsstopp, nicht mehr bezahlen kann. Betreiber solcher Shops wurden aufgefordert, sämtliche kubanische Artikel aus ihrem Sortiment zu streichen. Um sich gegen den Boykott zu wehren initiierte bardealer.de einen Gegenangriff. Per einstweiliger Verfügung soll ein weiterer Zahlungsverkehr mit Kuba schnellstmöglich erwirkt werden. Sie wollen, dass die Kontosperre von PayPal wieder aufgehoben wird.

Das Handelsembargo zwischen den USA und Kuba besteht bereits seit 1962. Ursprünglich hatte das Embargo offiziell das Ziel, Castros Unterstützung revolutionärer Bewegungen in Lateinamerika zu unterbinden, die sowjetische Militärpräsenz auf Kuba zu verhindern, den Rückzug kubanischer Truppen aus Afrika zu erzwingen und die Situation der Menschenrechte in Kuba zu verbessern. Nach dem Ende der Sowjetunion waren jetzt quasi drei der vier Gründe von selbst geregelt, lediglich die Ächtung der Menschenrechte wurde nun als Vorwand zur Aufrechterhaltung des Embargos genutzt. Heute weiß man, es ging darum, die Castro-Regierung zu stürzen.

Der frisch ins Amt gewählte US-Präsident Barack Obama hob im April 2009 die Beschränkungen für Reisen und Geldüberweisungen von Exilkubanern nach Kuba auf und erlaubte Telefondienstleistungen US-amerikanischer Unternehmen mit und in Kuba.

Ob PayPal in absehbarer Zeit auf die Kontensperre verzichten wird und somit auf die Forderungen der Betroffenen eingeht ist bislang nicht bekannt. Dass der Zahlungsabwickler an Ansehen verlieren wird allerdings umso offensichtlicher.

Unterhaltung für die kleinsten Gäste

Bei Veranstaltungen und Feiern möchten nicht nur Erwachsene unterhalten werden. Auch die Kleinsten lieben ein abwechslungsreiches Programm. Mittlerweile gibt es Unternehmen, die sich einzig auf die Animation von Kindern spezialisiert haben. Häufig steht pädagogisches Fachpersonal zur Verfügung. Vom Kinderschminken über Motto-Partys bis zur Anmietung von Clowns ist alles im Angebot vertreten. Die lieben Kleinen können sich austoben und die Eltern in Ruhe shoppen, tanzen oder urlauben. So gerne man Zeit mit seinem Nachwuchs verbringt, ist es doch so manches Mal eine Erleichterung, sie ein paar Stunden in frohgelaunter Obhut zu wissen.

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